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Galmarini, van der Graaff und Fiva bereit für Südkorea

Weltcupsiege

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Der WINFORCE-Athlet Nevin Galmarini feiert im Parallel-Riesenslalom im bulgarischen Bansko den dritten Weltcup-Sieg seiner Karriere. Der Leader der Gesamt- und Disziplinenwertung bezwingt im Final den Italiener Edwin Coratti.

Im ersten Wettkampf von Bansko hatte Galmarini das entscheidende Rennen gegen den kanadischen Altmeister Jasey Jay Anderson noch verloren. Am zweiten Wettkampftag blieb der 31-jährige Bündner in der Endausmarchung siegreich.

Galmarini wird als Topfavorit nach Südkorea reisen. In den sieben bisherigen Parallel-Riesenslaloms der Saison hatte er nur einen einzigen Ausreisser nach unten (10. Rang in Rogla). Ansonsten stand er stets in den Top, fünfmal davon in den Halbfinals, viermal auf dem Podest.

Exakt vier Wochen nach ihrem Triumph in Lenzerheide gelang Laurien van der Graaff in Seefeld ihr zweiter Weltcupsieg. Die WINFORCE-Athletin gewann den Skating-Sprint nach einem starken Finish.

30 Jahre lang war die Schweiz im Frauen-Langlauf ohne Weltcup-Sieg geblieben, ehe Laurien van der Graaff das Heimrennen zum Auftakt der Tour de Ski in Lenzerheide überraschend für sich entscheiden konnte. Nun lagen zwischen dem zweiten und dritten Weltcup-Erfolg einer Swiss-Ski-Starterin lediglich 27 Tage.

Verantwortlich hierfür zeichnete Van der Graaff in Seefeld (Tirol) im vorletzten Rennen vor den Winterspielen. Ihr zweiter Triumph kam dabei zwar weniger überraschend als der Premieren-Sieg Ende Dezember, damit rechnen durfte man gleichwohl nicht. Sie liess sich in ihrem Halbfinal-Lauf selbst durch einen Stockbruch kurz nach dem Start nicht aus der Fassung bringen, obschon es unnötig Energie kostete.

Im Final demonstrierte die Davoserin später einmal mehr ihre Endschnelligkeit auf den letzten Metern. "Ich wollte unbedingt bis zum Schluss an der Spitze dranbleiben, um dann den Turbo zünden zu können", so Van der Graaff. "Die letzten 100 Meter funktionieren bei mir derzeit einfach super."

Die Schweizerin bog als Dritte auf die Zielgerade ein und sprintete auf den letzten Metern noch an der Norwegerin Maiken Caspersen Falla, die im Final-Lauf lange die Leaderin gewesen war, vorbei. In den Heats zuvor war es kaum einer Sprinterin gelungen, auf den letzten Metern noch entscheidend Positionen gutzumachen. Zunächst war Van der Graaff zwei Hundertstelsekunden vor Caldwell geführt worden, am Ende schien sie zeitgleich mit der Amerikanerin auf Platz 1 des Klassements auf. Dritte wurde – in Abwesenheit der Schwedin Stina Nilsson und der Norwegerin Ingvild Flugstad Östberg – die favorisierte Olympiasiegerin und Weltmeisterin Falla. Mit beiden Konkurrentinnen war Van der Graaff schon in Lenzerheide auf dem Podest gestanden.

Am 30. Dezember hatte Van der Graaff dort, bei der 1. Etappe der Tour de Ski, ihren ersten Sieg im Weltcup gefeiert. Nun sorgte die Sprint-Spezialistin in Seefeld, wo im nächsten Jahr die Weltmeisterschaften stattfinden, für den insgesamt 10. Podestplatz einer Schweizer Langläuferin im Weltcup. Im Sprint in der freien Technik resultierten für sie zuletzt die Ränge 1, 4 und nun wieder 1. In Pyeongchang wird allerdings in der klassischen Technik gelaufen. "Ich zähle deshalb im Einzelsprint bei Olympia nicht zu den Favoritinnen", so Van der Graaff.

Bereits Mitte Januar hatten die Schweizer Skicrosser im schwedischen Idre gross aufgetrumpft: Alex Fiva siegte im ersten Rennen vor Marc Bischofberger. Als Vierter verpasste Romain Détraz das Weltcup-Podest ebenso knapp wie Armin Niederer als Fünfter und Sieger des kleinen Finals.

Für den 31-jährigen Bündner Fiva war dies der 11. Weltcup-Triumph. Er stand kurz vor Weihnachten in Innichen als Dritter erstmals in dieser Saison auf dem Podest. Damals feierte der 26-jährige Appenzeller Marc Bischofberger seinen zweiten Weltcupsieg. Diesmal musste sich der Leader im Gesamtweltcup seinem Landsmann in einem Photo-Finish geschlagen geben.

Im zweiten Rennen von Idre doppelte Fiva als Zweiter mit dem 22. Weltcup-Podium nach. Der WINFORCE-Athlet verpasste seinen zwölften Weltcupsieg nur sehr knapp. Im Final musste er sich einzig dem französischen Skicross-Olympiasieger Jean-Frédéric Chapuis knapp geschlagen geben. Als Dritter schaffte es mit Jonas Devouassoux ein zweiter Franzose aufs Podest. Armin Niederer wurde Neunter und reist ebenfalls nach Südkorea.

Quelle: SDA