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Benjamin Steffen und Co. erst im WM-Final gestoppt

Fecht-WM Leipzig

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Die Schweizer Degen-Männer mit Benjamin Steffen verpassen den ersten Team-WM-Titel der Schweizer Fechtgeschichte nach viel Drama. Im Final der WM in Leipzig verlieren die Schweizer gegen Olympiasieger Frankreich mit 43:45.

Die Schweizer führten im Kampf um Gold mit einem maximalen Vorsprung von sieben Treffern. Schlussfechter Max Heinzer musste nach einem Sturz auf den Hinterkopf bei noch drei Treffern Reserve beim Stande von 32:29 mit Verdacht auf Hirnerschütterung ausgewechselt werden.
Später erhöhte Ersatz Georg Kuhn den Vorsprung zwischenzeitlich nochmals auf nochmals vier Treffer, ehe dem Weltranglisten-Ersten Yannick Borel doch noch die Wende für den topgesetzten Olympiasieger gelang.

Der WINFORCE-Athlet Benjamin Steffen hatte für die Schweiz in seinem zweiten Gefecht aus einem 10:11-Rückstand nach seinem Gefecht gegen Ronan Gustin eine 13:11-Führung. Von da an lagen die Schweizer in Führung, mussten 97 Sekunden vor Ende aber erstmals den Ausgleich (37:37) kassieren, als Borel gegen den eingewechselten Georg Kuhn ausglich.

Georg Kuhn musste 2:38 Minuten vor Ende "kalt" auf die Planche, besass aber die Gewissheit, dass er bei seinem WM-Debüt im Einzel mit einem 15:12 im 64er-Tableau dem Weltranglisten-Ersten Borel sensationell das Nachsehen gegeben hatte. Und als Borel den Rückstand 97 Sekunden aufholte, behielt Kuhn die Nerven und antwortete mit zwei Einzeltreffern zur 39:37-Führung.

Borel wechselte daraufhin entnervt den Degen. Doch Kuhn behielt die Übersicht und baute die Führung gar noch auf vier Treffer aus. Doch Borel kam erneut zurück. Und 15 Sekunden vor Ende holte der Einzel-Europameister die Führung zurück und setzte 2,45 Sekunden vor Ende die entscheidende Touche zum Gewinn von WM-Gold.

Quelle: SDA
Bild: Bizzi-Trifiletti / Swiss Fencing