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Doppelsieg: Schweizer Skicrosser brillieren in Italien

Weltcup Watles

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Die Schweizer Skicrosser glänzen bei den Weltcuprennen im italienischen Mals (Watles). Alex Fiva feiert seinen neunten Weltcupsieg, Armin Niederer, Sieger am Vortag, fährt auf das Podest.

Nach Armin Niederers Triumph am Samstag doppelte Alex Fiva 24 Stunden später für Swiss-Ski nach. Der 30-jährige Bündner setzte sich im Final gleich nach dem Start an die Spitze und wehrte in der Folge alle Angriff der Konkurrenz ab. Für den WINFORCE-Athleten war es der zweite Weltcupsieg in dieser Saison, im Vorjahr hatte er im Südtirol den 2. Platz erreicht.

"Mir kam heute sicher entgegen, dass der Kurs/Schnee härter war als gestern und dass ich wusste, dass ich hier am Start schnell aus den Gates komme", erklärt Alex Fiva seine Leistung. "Ich musste nach gestern aber meine Fahrweise in der Fläche anpassen, da ich dort zu einfach überholt worden war. Ich stand zu stark auf den Kanten und das konnte ich heute sehr gut anpassen." Angesprochen auf den Fight von Armin Niederer um Platz 3 sagt Fiva: "Ich habe gespürt, dass hinter mir ein grosser Kampf um die Positionen läuft und Brady Leman war vor dem letzten Sprung auch praktisch neben mir. Doch dank meiner Vorbereitung auf die Fläche konnte ich meine Position halten."

Über das Doppelpack auf dem Podest zeigt sich Fiva ebenfalls happy: "Ich freue mich sehr, dass ich heute zusammen mit Armin Niederer auf dem Podest stehen durfte, nachdem wir bereits letztes Jahr mit Jonas Lenherr einen Doppelerfolg hatten feiern können."

Erneut zu überzeugen vermochte auch Armin Niederer. Der 29-Jährige vom Skiclub Madrisa gelang nach seinem dritten Weltcupsieg am Samstag abermals der Sprung auf das Podest. Nach einem missglückten Start im Final gelang ihm kurz vor Schluss, den französischen Weltcup-Führenden Jean-Frédéric Chapuis abzufangen. "Ich habe meine Beine von gestern schon gespürt und war am Start sicher nicht mehr so schnell wie gestern. Aber der Kurs in Watles liegt mir und dem ganzen Team sehr gut", äusserte sich Armin Niederer nach dem Rennen. "Im Final wusste ich, dass ich gegen vorne kein einfaches Spiel haben werde. Ich bin aber extrem happy über den 3. Rang von heute, den ich mir erkämpfen konnte – zwei Podestplätze in zwei Tagen, das macht mich sehr glücklich!"

Für den Prättigauer waren es die ersten Podestplätze seit seinem zweiten Rang im kanadischen Nakiska vor einem Jahr. Seine beste Platzierung in den sechs vorangegangen Rennen der laufenden Saison war Rang 5 in Val Thorens. "Dieser Sieg tut sehr gut", befand Niederer. "Ich fühle mich schon die ganze Saison gut und bin fit – aber wenn man das resultatemässig nicht zeigen kann, nützt das nichts. Umso mehr bin ich nun erleichtert."

Text: SDA