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11. Schweizer Meistertitel für die Ringerstaffel Kriessern

Swiss Wrestling WINFORCE League

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Die Ringerstaffel Kriessern siegte mit 18:14 im entscheidenden Finalkampf der Swiss Wrestling WINFORCE League gegen die Lions vom RC Willisau. Ein früher Motivationsschub und eine leicht veränderte Aufstellung verhalfen den Gastgebern zu diesem Erfolg. Der WINFORCE-Athlet Marc Dietsche wurde von der WINFORCE-Athletin Géraldine Ruckstuhl zum "Ringer des Jahres" ausgezeichnet.

RSK-Trainer Hugo Dietsche hatte dieselben zehn Ringer auf die Matte geschickt, die schon vor einer Woche bei der Niederlage gegen die Luzerner in der Aufstellung figurierten. Allerdings hat Dietsche einigen dieser Ringer veränderte Aufgaben übertragen: In den oberen Gewichtsklassen tauschten Ramon Betschart und Damian Dietsche ihre Positionen. Und im mittleren Hubraum blieben Steven Graf und Marc Dietsche in ihren Gewichtsklassen, tauschten aber die Gegner.

Davon profitierte Steven Graf: Er besiegte Alex Knecht im siebten Kampf des Abends, nachdem die Gäste zum 9:9 ausgeglichen hatten. Graf war der zweite Kriessner Sieger, der vor einer Woche seinen Kampf noch verloren hatte. Der andere war Gabor Molnar, der diesmal vor der Pause mit grosser Vorsicht zu Werk ging und Roger Heiniger, vor einer Woche "Ringer des Abends" deutlich auf Distanz hielt.

9:6 lag Kriessern nach der ersten Halbzeit vorne. Urs Wild und Philipp Hutter hatten mit einem knappen Sieg und einer knappen Niederlage für Kriessern begonnen. Es folgte der Auftritt von Youngster Dominik Laritz gegen Lukas Bossert, und dieser sollte die Titelverteidiger ein grosses Stück näher an den Meisterpokal bringen. Zu Beginn des Kampfs hatte es allerdings nicht danach ausgesehen; Freistilringer Laritz konnte seinen Gegner kaum fassen. In der zweiten Hälfte legte der Widnauer aber los. Er feuerte ein kämpferisches Feuerwerk ab, wie er es oft macht. Mit einem Schultersieg sicherte der Leihringer des RC Oberriet-Grabs den Kriessnern eine 4:0-Wertung. Laritz wurde nach dem Kampf als Ringer des Abends ausgezeichnet.

Damit hatte der Gastgeber ein schönes Polster, das nach Damian Dietsches Niederlage gegen Samuel Scherrer aber wieder schmolz. Im letzten Kampf vor der Pause kam Molnar, der beim 2:0-Sieg gegen Heiniger die Einrücke von vor einer Woche wieder zurechtrückte. Nach der Pause verhalfen Steven Graf und Ramon Betschart, die andere Gegner als vor einer Woche hatten, den Rheintalern zu einer Vier-Punkte-Führung. Ein Sieg von Sergej Sirenko im zweitletzten Kampf hätte bereits die Entscheidung bedeutet.

Der zweite Ringer von Oberriet-Grabs in dieser Finalserie, der für Willisau kämpfende Andreas Vetsch, legte allerdings sein Veto ein: Er hielt Sirenko trotz Rückstands in Schach und zögerte die Entscheidung heraus.
Marc Dietsche hatte im letzten Kampf viel zu verlieren: Den Meistertitel seines Vereins und seine makellose Bilanz der WINFORCE-Premium-League-Saison 2017. Aber er ging auch in seinem 14. Meisterschaftskampf als Sieger hervor. Nach einem von Taktik geprägten Kampf – um die Entscheidung auf Willisauer Seite zu zwingen, hätte Tobias Portmann einen Schultersieg gebraucht – konnten die Kriessner Ringer und ihre Anhänger zum grossen Meisterjubel ansetzen.

Der grosse Silberbecher für den Meister ging wie im letzten Jahr an die Ringerstaffel Kriessern. "Vor einer Woche stand Willisau mit dem Rücken zur Wand", kommentierte Trainer Hugo Dietsche, "damals kämpften sie fokussierter als wir. Diesmal lastete der Druck auf unseren Schultern – auch deshalb konnten wir unseren vollen Fokus wieder auf die Kämpfe legen."

Zum ersten Mal in dieser Finalserie gewann eine Mannschaft mehr Kämpfe als die andere: Sechsmal siegte ein Kriessner, nur viermal ein Willisauer. Fünf dieser Siege errangen die Rheintaler in den sechs tieferen Gewichtsklassen. WINFORCE ist seit mehreren Jahren Partner der Meistermannschaft.

Die Ehrengäste des Abends kamen aus der Leichtathletik: Ex-Weitspringer Yves Zellweger und Siebenkampf-Rekordhalterin Géraldine Ruckstuhl, beide WINFORCE-Athleten verteilten die Medaillen und den Pokal.

Quelle: RSK