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Drei WM-Medaillen in zwei Rennen

MTB-Marathon-WM Singen

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Sabine Spitz hat an den 15. Mountainbike-Marathon-Weltmeisterschaften in Singen (Hegau) die Silbermedaille vor Gunn-Rita Dahle Flesjå gewonnen. Bei den Männern holte Daniel Geismayr (Team Centurion Vaude) Bronze.

Nur die Dänin Annika Langvad war schneller als die deutsche WINFORCE-Athletin. Die Rekordweltmeisterin Gunn-Rita Dahle Flesjå sicherte sich dahinter ihre erste WM-Bronzemedaille. Die Schweizer Titelverteidigerin Jolanda Neff folgte auf Platz 4.

Langvad und Spitz gingen gemeinsam auf die letzten der insgesamt 80 Kilometern. Nachdem sich die Cross-Country-Weltmeisterin dann etwas zurückhielt, übernahm Sabine Spitz die Führung. 500 Meter vor dem Ziel griff Langvad an. "Ich bin am Hinterrad geblieben", berichtet Sabine Spitz. "Aber ich hatte nicht die Geschwindigkeit, um noch mal vorbei zu gehen." So blieb der 45-Jährigen die Silbermedaille, ihre achte WM-Medaille auf der Langdistanz. "Ich habe mir nichts vorzuwerfen. In der ersten Runde habe ich zwar Tempo gemacht, aber ich denke nicht, dass das zu viel war. Ich wüsste nicht, was ich hätte anders machen sollen", erklärte sie. "Vor zwei Jahren habe ich hier bei der EM im Sprint gewonnen, jetzt habe ich verloren. So ist halt der Rennsport."

Bei den Männern verwies Alban Lakata aus Österreich Titelverteidiger Tiago Ferreira aus Portugal nach 98 Kilometern im Sprint auf Rang zwei. Für Lakata war es der dritte WM-Titel, während sein österreichischer Landsmann Daniel Geismayr zeitgleich mit Ferreira Bronze und damit seine erste WM-Medaille gewann – ein Meilenstein auch für das von WINFORCE unterstützte Team Centurion Vaude.

"Leider bin ich kein guter Sprinter", so Geismayr mit einem Lächeln. "Ich wusste, dass ich in Form bin, aber dass es für eine Medaille reichen würde, hätte ich nie gedacht. Ich habe WM-Bronze gewonnen, so richtig fassen kann ich es noch nicht."

Sechster und bester Schweizer wurde Geismayrs Cape-Epic-Partner Nicola Rohrbach. "Bergfloh" Hermann Pernsteiner, dem der relativ flache Kurs nicht unbedingt entgegenkam, erreichte im bestbesetzten Marathon-WM-Feld aller Zeiten den starken zehnten Platz. Bester Deutscher war der deutsche Meister Kaufmann als Elfter. "Es fehlte nicht viel, dann hätte ich den Sprung in die Spitzengruppe geschafft, das Niveau war heute aber einfach brutal hoch", so Kaufmann. Jochen Käß (19.) rundete die hervorragende WINFORCE-Bilanz ab – mit 5 Athleten in den Top 20 und drei Athletinnen in den Top 5!

Bild: Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion