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7. Gesamtsieg für Centurion Vaude

Siebter Gesamtsieg für Centurion Vaude

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Jochen Käß und Daniel Geismayr vom Team Centurion Vaude haben sich mit ihrem Erfolg auf der letzten Etappe der Maxxis Bike Transalp von Trento nach Molveno doch noch den Gesamtsieg geholt. Das WINFORCE-Duo gewann nach 59,6 Kilometern vor Tony Longo und Gregory Brenes und holte gegenüber dem Gelben Trikot von Simon Stiebjahn und Urs Huber sechs Minuten heraus. In der Mixed-Kategorie ging der Sieg mit Stefanie Dohrn und Philip Handl ebenfalls an Centurion Vaude.

An der ersten Verpflegungszone bei Kilometer 18 war für Stiebjahn und Huber (Team Bulls 1), die mit 3:06 Minuten Vorsprung in die letzte Etappe gegangen waren, noch alles im grünen Bereich. Vorne lag das Wilier 7c Force-Team Brenes/Longo, der an Ellbogen und Hüfte lädierte Jochen Käß fuhr 45 Sekunden vor seinem Teamkollegen Daniel Geismayr und dem Bulls-Duo in Gelb.

„Jochen ist in der Abfahrt weggefahren, wir wollten kein Risiko eingehen, haben uns gut gefühlt und hatten das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben“, gibt Stiebjahn Einblick.

Dass Käß alleine vorne war, ließ erahnen, dass der Ofterdinger und der Vize-Weltmeister aus Österreich darauf setzten, dass Geismayr den beiden Konkurrenten am folgenden Berg würde wegfahren können.

Das wurde aber nur noch teilweise relevant, weil bei Urs Huber etwa bei Kilometer 20 plötzlich der Freilauf streikte. Hinter ihnen fuhr das zweite Bulls-Duo Martin Frey und Hansueli Stauffer. Der Schweizer Landsmann stellte sein Hinterrad zur Verfügung, doch die Steck-Achse griff nicht. „Dann haben wir Martins Laufrad genommen, da hat es dann funktioniert“, erzählte Stiebjahn später.

Derweil hatte Geismayr seinen Teamkollegen Käß eingeholt und beide machten Dampf. Sie passierten auch Brenes/Longo und fuhren mit Vollgas Richtung Ziel. Nach 37 Kilometern stoppten sie im Lager von Bulls zweieinhalb Minuten Rückstand auf Centurion-Vaude. Nach dem Asphalt-Anstieg hinauf nach Ranzo spuckte die Zwischenzeitmessung bei Kilometer 44 dann schon 3:21 Minuten Rückstand aus.

Damit war die Gesamtführung in den Händen von Centurion Vaude, das die Etappenfahrt seit 2013 dominiert. „Geisi war in den vergangenen Tag am Berg super stark“, vermutet Stiebjahn, dass der österreichische Meister entsprechend Tempo bolzte. Käß und Geismayr feierten indes den zweiten Etappensieg und den Gesamterfolg. „Ich habe versucht meine Schmerzen zu verdrängen. Nachdem gestern die Hüfte das größte Problem war, war es heute vor allem der Ellenbogen. Aber das Leiden hat sich gelohnt und ich denke, insgesamt haben wir verdient gewonnen. Das Pech der letzten Tage hat sich zu unserem Glück gedreht“, erklärte Käß.

Für Jochen Käß war es der fünfte Gesamtsieg bei der Transalp, für Daniel Geismayr, der 2016 und 2017 gemeinsam mit Herrmann Pernsteiner gewonnen hatte, der dritte.

Quelle: aCrosstheCountry
Bild: Martin Sass