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BMC MTB Racing Team dominiert

PROFFIX Swiss Bike Cup / Tamaro Trophy

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Beim ersten Rennen des PROFFIX Swiss Bike Cups in Rivera hat der Franzose Titouan Carod vom BMC MTB Racing Team das Herren-Rennen gewonnen. Carod gewann ein Duell mit Mathias Flückiger (Thömus RN Racing) mit 33 Sekunden Vorsprung. Dritter wurde Carods Teamgenosse Lars Forster, der mit 50 Sekunden Differenz der Schnellste aus einem Verfolgertrio war.

Rasch hatten sich Carod und Flückiger als Führungsduo herauskristallisiert. Flückiger machte das Tempo, Carod wartete ab, während hinter ihnen die Verfolger mit 15 Sekunden Abstand auf Schlagdistanz blieben. Dorthin hatte sich Julien Absalon (Absolute Absalon) von Rang neun nach Runde eins vorgearbeitet und dann kam auch noch Lars Forster nach einem Plattfuss in der ersten Runde und zwei Rundenbestzeiten dort an. Gemeinsam mit Reto Indergand bildeten sie ein Verfolger-Trio.

Vorne übernahm Carod in der vorletzten Runde die Führung und erhöhte die Schlagzahl. Das kostete Mathias Flückiger den Anschluss und wurde zur Entscheidung. „Der erste Sieg im dritten Rennen, das ist gut“, fand Carod. Hinter ihm und Flückiger attackierte zuerst Julien Absalon. Das kostete erst mal Lars Forster den Anschluss, doch dann unterlief dem Franzosen in einer technischen Bergaufpassage ein Missgeschick, er musste aus dem Pedal und die Karten wurden neu gemischt.

Reto Indergand schien auf dem Weg zu Rang drei, doch sein Teamkollege Lars Forster hatte den besten Punch und holte sich noch den dritten Platz auf dem Podest, gefolgt von Indergand (4.), womit auch klar war, wer das beste Team stellte.

Bei den Frauen schien sich nach einer Runde eine Solo-Nummer von Jolanda Neff anzubahnen. Sie hatte die schnell gestartete Ramona Forchini (jb BRUNEX Felt Factory Team) überholt, dann abgehängt und war mit elf Sekunden Vorsprung in die zweite von fünf Runden gegangen. Doch im Verlauf von Runde zwei verschwand das Regenbogen-Trikot plötzlich von der ersten Position und tauchte erst an siebter Stelle wieder auf. Fortan befand sie sich im Jagd-Modus.

„Ich habe die Kette verloren und hatte grosse Mühe sie wieder drauf zu bekommen“, lieferte Neff im Ziel die Begründung. In der Tech-Zone wurde dann die Kettenführung abmontiert, doch das stellte sich dann als weiteres Handicap heraus. Ihr fiel weitere zwei Mal die Kette herunter, einmal als sie gerade zu den Verfolgerinnen Sina Frei und Julie Bresset aufgeschlossen hatte.

Während Neff also mit ihrer Kette beschäftigt war, schloss Alessandra Keller zu Ramona Forchini auf. Eine Weile sah man im Zweikampf der beiden Schweizerinnen einen Ziehharmonika-Effekt, doch irgendwann musste Forchini etwas lockerlassen. Die U23-Weltmeisterin von 2015 brach aber nicht ein, sondern hielt die Verfolgerinnen auf Distanz.

Bis zur letzten Runde. Da stürmte doch noch Jolanda Neff heran. Als die 25-Jährige gerade an die eineinhalb Jahre Jüngere herangefahren war, wurde sie erneut gestoppt. Diesmal war es ein Reifendefekt („mein eigener Fehler“). Das Rad verlor so viel Luft, dass sie nicht mehr dagegen halten konnte, auch nicht als Julie Bresset und dann noch Sina Frei von hinten kamen. Damit wurde es für Jolanda Neff Rang fünf. „Ich konnte Aufholjagd üben“, meinte sie dazu mit einem Lachen.

Ramona Forchini zeigte sich überaus erfreut über ihren zweiten Rang. „Mega glücklich“ sei sie. „Ich kann es noch gar nicht fassen“, bekannte sie. Vom Start weg sei es gut gelaufen und danach hätte sie ihr Tempo halten können. Alessandra Keller habe ihr in den technischen Passagen Zeit abnehmen können, aber am Schluss sei der Rückstand ja nicht so groß gewesen, erklärte Forchini. Ihre österreichische Teamkollegin Lisi Osl wurde Siebte. Bei den Männern schafften es neben den BMC-Fahrern auch Martin Fanger (Price) und Max Foidl (Felt) als Neunter respektive Zehnter in die Top Ten.

Quelle: aCrossTheCountry
Bild: EGO-Promotion