Ordering overview

There are currently no products in your shopping basket.

Matthias Kyburz schafft Weltcup-Hattrick

OL-Weltcupfinal Prag

winforce_kyburz_2018
Mit einem dritten Rang im letzten Weltcuprennen der Saison sichert sich Matthias Kyburz den Gesamtweltcup vor Daniel Hubmann.

Für den letzten Weltcuplauf dieser Saison, bei dem nur die besten 40 Athletinnen und Athleten des Gesamtweltcups im A Final starten durften, entschieden sich die Organisatoren für ein klassisches Sprintgelände. Historische Bauten, Pflasterstein, einige Treppen sowie kleine Parks sorgten für eine abwechslungsreiche Bahn bei der sich lange Routenwahlen und kurze Postenabschnitte abwechselten.

In einem engen Wettkampf, bei dem vor allem die langen Routenwahlen entscheidend waren, behielt Matthias Kyburz die Nerven und konnte sich mit dem dritten Rang den fünften Gesamtweltcupsieg sichern. „Es war ein nervenaufreibendes Wochenende, bei dem weder ich noch meine engsten Konkurrenten auf ihr bestes Niveau kamen. Am Ende bin ich sehr erleichtert heute die Nerven behalten zu haben und die Saison mit einem guten Lauf und dem Sieg im Gesamtweltcup abschliessen zu können", so Kyburz. Der Fricktaler feiert somit seinen dritten Gesamtweltcupsieg in Folge.

Lediglich 26 Sekunden fehlten Daniel Hubmann zum Tagessieg, welcher ihm gleichzeitig auch den Sieg im Gesamtweltcup beschert hätte. „Ich verlor bei der längsten Routenwahl mehr, als was mir am Ende zum Sieg fehlt. Es ist natürlich ärgerlich, bei einem einzigen Posten alles zu vergeben. Unter dem Strich bin ich aber sowohl mit meiner heutigen Leistung als auch der gesamten Saison zufrieden", berichtet der Welt- und Europameister im Sprint.

Den Tagessieg holte sich der schwedische Sprintspezialist Jonas Leandersson. Tags zuvor hatte mit Andreas Kyburz auf der Mitteldistanz ein weiterer WINFORCE-Athlet überrascht. Der ältere Bruder des Gesamtweltcupsiegers Matthias legte einen sehr kontrollierten Lauf hin und musste sich nur dem einheimischen Tschechen Milos Nykodym geschlagen geben.

„Das Gelände war traumhaft schön mit den unzähligen Steinformationen. Teilweise hatte ich wohl auch etwas Glück einen anderen Läufer oder Kameramann bei den Posten zu sehen, denn ich konnte die sehr detaillierten Postenumgebungen nicht immer vollständig verstehen auf der Karte. Als ich gegen Schluss einige vor mir gestartete Athleten aufholte gab mir das zusätzliche Kraft", schwärmte Andreas Kyburz.

Die Umlaufroute Posten 19, welche deutlich schneller gewesen wäre, habe er indes nicht gesehen während dem Wettkampf. Für den Fricktaler, der mit Bronze in der Sprintdistanz dieses Jahr seine erste WM-Medaille gewann, war die Silbermedaille das beste Weltcupresultat seiner Kariere.

Quelle: Swiss Orienteering