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Jonas Raess läuft zu Universiade-Gold

Universiade Napoli

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Bei der Universiade in Napoli (ITA) gibt es für die Schweiz doppelten Grund zum Jubeln: Kurz nach der weiblichen 4×100-m-Staffel holte auch Jonas Raess (LC Regensdorf) die Goldmedaille über 5000 m.

Sie haben es wieder getan! Die Schweizer Sprinterinnen haben an der Universiade in Napoli über 4×100 m Gold gewonnen. Und das bereits zum zweiten Mal in Folge. Angeführt von Ajla Del Ponte, die schon über 100 m Silber geholt hatte, und Salomé Kora, 100-m-Bronze-Gewinnerin 2017, sprintete das Team überlegen zu Gold. Beide Athletinnen waren schon in der Staffel dabei, die 2017 in Taipeh gesiegt hatte.

Kora übernahm den Start und übergab den Stab anschliessend an Sarah Atcho (Lausanne-Sport). Der Wechsel verlief keinesfalls reibungslos, Atcho musste sich umdrehen, um den Stab greifen zu können. Dennoch lag die Schweiz schon zu diesem Zeitpunkt in Führung, was sich auch beim Wechsel zu Del Ponte und Samantha Dagry (Lausanne-Sports) nicht änderte. Dagry brachte den Stab nach 43,72 Sekunden sicher über die Ziellinie.

Im Unterschied zum Titel der Staffel-Frauen hatte sich derjenige von Jonas Raess über 5000 m so nicht angedeutet, ging er doch nicht als Top-Favorit ins Rennen. Aber der Zürcher legte eine taktische Meisterleistung an den Tag. Er schaute sich oft im Feld um, hielt sich immer in den ersten Positionen auf und wirkte als hätte er stets die Kontrolle über das Geschehen. Geduldig wartete er auf seine Chance, blieb hartnäckig am führenden Franzosen dran und überholte diesen auf den letzten Metern.

Der für den LC Regensdorf startende WINFORCE-Athlet trainiert seit letztem Herbst beim britischen Trainer Steve Vernon und verbringt deshalb regelmässig Trainingszeit in England. Zwar konnte der EM-Teilnehmer von Berlin mit seinen Zeiten dieses Jahr noch nicht an 2018 anknüpfen, jedoch hat er auch eine halbjährige Verletzungspause hinter sich. Offensichtlich taten diese sechs Monate den taktischen und Endschnelligkeits-Fähigkeiten des 25-Jährigen keinen Abbruch. Wenn dann eher im Gegenteil, eine Grossanlass-Medaille hatte er sich zuvor nämlich noch nie umhängen lassen können.

Mit Luca Noti (STB) war im 5000-m-Final ein zweiter Schweizer Athlet am Start. Er belegte Rang 11.

Damit gehen die Leichtathletik-Wettkämpfe bei der Universiade zu Ende. Die Schweizer Leichtathleten dürfen auf einen äusserst erfolgreichen Grossanlass zurückblicken. Neben den beiden Goldmedaillen am Samstag, stehen im Medaillenspiegel eine Silbermedaille (Del Ponte über 100 m) und eine bronzene Auszeichnung. Die WINFORCE-Athletin Caroline Agnou (SATUS Biel-Stadt) gewann im Siebenkampf mit 5844 Punkten Bronze.

Zum Auftakt des zweiten Wettkampftages musste sich Caroline Agnou im Weitsprung mit 5,45 m begnügen. Dafür gelang ihr unmittelbar danach im Speerwerfen eine Topleistung. Mit 48,57 m erzielte sie die zweitbeste Weite ihrer Karriere. Noch weiter warf sie den 600-Gramm-Speer nur an der U20-EM 2015 in Eskilstuna (SWE), wo sie im Siebenkampf Gold gewann. Den 800-m-Lauf absolvierte die 23-jährige Bielerin am Abend in 2:17,51 Minuten, womit sie die zweitbeste Zeit aller Athletinnen aufstellte und den 3. Gesamtrang erfolgreich verteidigte.

Caroline Agnou kann sich nach Gold an der U20-EM 2015 und an der U23-EM 2017 zum dritten Mal innert fünf Jahren über einen Medaillengewinn an einem internationalen Grossanlass freuen. Ein toller Erfolg für die zweifache WM-Teilnehmerin, nachdem sie die Saison 2018 wegen einer Knieverletzung grösstenteils verpasste.

Quelle: Swiss Athletics

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